Gemeinde Böbingen

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Kulturbeirat

In Böbingen an der Rems

Gegründet: 
13.07.2000

Vorsitzender: 
Dr. Egon Dick

Mitglieder: 
Bürgermeister Stempfle 
Gemeinderäte: Gabi Boigner, August Freudenreich, Rosa Morbitzer
Vertreter der Vereine und Organisationen: Christine Bart, Rektor Helmut Brenner, Dr. Egon Dick, Brigitte Geller, Sabine Mantel, Frieder Krauß, Rainer Lehe, Susanne Singer

Projekte:
Eines der ersten Projekte, an denen der Kulturbeirat maßgebend beteiligt war, war die Gestaltung des Bahnhofsvorplatzes und der Bahnhofsunterführung. 

Auch die Beteiligung der Gemeinde an den Jubiläumsfeierlichkeiten zum 50. Jahrestag der Gründung des Landes Baden-Württemberg im Jahr 2002 lag in den Händen des Kulturbeirates; sie war so »großartig« [Zitat aus dem Pressebericht], dass dem Vorsitzenden vom Staatssekretär des Innenministeriums sowie zwei Landtagsabgeordneten die Ehrenfahne des Landes überreicht wurde. 

Zweifellos war die Errichtung des Skulpturenpfads im Jahr 2004 eines der Highlights in der Gemeinde. Kunst zum Anfassen für Jedermann sollte er bringen – nicht hinter dicken Museumswänden, sondern im Alltag. Eine ganze Woche lang konnten die Böbinger die Künstler bei ihrer Arbeit erleben. Die Resonanz bei der Eröffnung des Skulpturenpfades im Mai war außergewöhnlich positiv. Seine Ausstrahlung reicht weit über die Grenzen der Gemeinde hinaus. Auch der endgültige Ankauf der beiden fast sechs Meter hohen Skulpturen von Rudolf Kurz an der Bundesstraße konnte im Jahr 2007 mit Hilfe des Kulturbeirats bewerkstelligt werden. Die »Aktion 50 x 200« ist sicher noch vielen in Erinnerung: Kunstsinnige Bürger wurden gesucht, die bereit waren, 200 Euro für diesen Zweck zu spenden. Die Skulpturen sind inzwischen zu einem Wahrzeichen der Gemeinde geworden. 

Theaterstück "Wie dr Herr so´s Gscherr"
Dummy
Skulpturenpfad "Land schafft Kunst"
Dummy

Auch der Geschichts- und Heimatverein hat seine Wurzeln im Kulturbeirat, wie dort nachzulesen ist. Größten Wert legt der Kulturbeirat stets auf die gemeinschaftsbildenden Aspekte der Kulturarbeit. 

Besonders deutlich wurde dies bei dem Sommertheater vor der Michaelskirche im Jahr 2007. Noch nie zuvor gab es ein gemeinsames Theaterprojekt von Unterböbinger und Oberböbinger Akteuren. Aus Anlass des 450sten  Jahrestages der Reformation in Böbingen schrieb der Stuttgarter Autor Helmut Engisch das wunderhübsche Stück »Wie dr Herr, so’s G’scherr«, das davon handelt, wie Oberböbingen evangelisch wurde. Es wurde ein Riesenerfolg. Der konnte natürlich nur durch eine Gemeinschaftsleistung zustande kommen. Angefangen von den Schauspielern und dem Regisseur, den Leuten, die für Technik, Bühnenbild, Organisation verantwortlich waren, bis hin zur Feuerwehr, den Mitgliedern des Roten Kreuzes und den Vereinen, die die Bewirtung ausrichteten. 

Und die Organisation der Feierlichkeiten zur Einweihung des Bürgerzentrums im Jahr 2008 war ein weiteres Projekt, das mit Hilfe des Kulturbeirats geschultert werden konnte. Seit der Einweihung des Bürgerzentrums organisiert der Kulturbeirat das jährlich im Bürgersaal statt findende Kulturprogramm unter dem Titel „KIZ“ – Kultur im Zentrum. Zahlreiche kulturelle Veranstaltungen (Ausstellung, Vorträge, Konzerte, Kunstmarkt u.a. ) sind inzwischen fester Bestandteil des jährlichen kulturellen Angebotes in der Gemeinde Böbingen an der Rems. Auch für die kommenden Jahre sind wieder „hochkarätige“ Veranstaltungen geplant. Die Bürgerinnen und Bürger können sich schon darauf freuen.

Kunstfahrten mit dem Kulturbeirat

Die Gemeinde Böbingen an der Rems zeichnet sich durch ein vielfältiges Vereinsleben und außerordentlich hohes Bürgerengagement aus. Letzteres spiegelt sich  u.a. seit 1986  in „kib – Kunst in Böbingen“. Um über den eigenen Tellerrand zu gucken, veranstaltet der Kulturbeirat der Gemeinde seit Januar 2011 in unregelmäßigen Abständen Kunstfahrten zu Museen oder ähnlichen Kultureinrichtungen. Tages- oder Halbtagesreisen werden von den beiden Verantwortlichen vollkommen ehrenamtlich organisiert und durchgeführt, so dass diese Fahrten zu Preisen angeboten werden können, die für jedermann erschwinglich sein sollten. Wann immer möglich, werden preiswerte öffentliche Verkehrsmittel benutzt. 
Ein abwechslungsreiches Programm soll Menschen jeden Alters in und um Böbingen herum locken, erstmals über die Schwelle eines (Kunst-)Museums zu treten oder bereits vorhandene Interessen zu vertiefen. Eine sachkundige Führung dient zum besseren Verständnis des Gesehenen. Die Fahrten erfreuen sich von Anfang an einer großen Resonanz und sind üblicherweise schnell ausgebucht. Sie werden über das Mitteilungsblatt der Gemeinde bekannt gemacht. Interessierte können sich auch in einen E-Mail-Verteiler aufnehmen lassen und werden dann persönlich informiert. Anmeldungen gelten als verbindlich, das heißt, die Angemeldeten verpflichten sich zur Zahlung der jeweiligen anteiligen Kosten für Fahrt und Führung und sorgen ggf. bei Verhinderung selbst für Ersatzteilnehmer.
Der Kulturbeirat fördert insbesondere die Teilhabe junger Menschen an Kunst und Kultur. Deshalb werden in Kooperation mit der Werkrealschule Böbingen-Mögglingen zu jeder Fahrt vier Schüler bzw. Schülerinnen der Klassenstufen 7 bis 10 zur jeweiligen Kunstfahrt eingeladen. Die Kinder/Jugendlichen werden entweder von der Schule nominiert oder können sich auch selbst unter der entsprechenden E-Mailadresse (siehe unten) anzumelden versuchen. Sie erhalten eine Teilnahmebescheinigung, die nicht nur eine Erinnerung an eine außergewöhnliche Veranstaltung darstellt, sondern auch bei Bewerbungen um einen Ausbildungsplatz o.ä. beigefügt werden kann.  
Die Organisatoren erteilen gern Auskünfte:
August Freudenreich, Tel 07173 92 96 73             Thea Winkelmeyer,      Tel. 07173 8142
Verbindliche Anmeldungen bitte nur an kulturbeirat.twinkelmeyer@gmx.de oder über  Tel. 07173 8142

1.Kunstfahrt 09. 01. 2011: Ulmer Museum, Ulm, Günther Uecker: Handlungen
Übergabe von Teilnahmebescheinigungen an Schüler der Werkrealschule Böbingen-Mögglingen am 01. 02. 2011